PROJEKT
Casa Luz – Dokumentarfilm
Buch: Navina Khatib
Regie: Navina Khatib // Alexandra Weltz
Kamera: Alexandra Weltz
Projektassistenz: Sarah Pfeil
Musik: AERA (Ralf Schmidt)
Schnitt: Anna Pesavento
Sounddesign: Leo Brunnsteiner
Farbkorrektur: Walter Just
Produktion: Towanda Films // Navina Khatib
2013
Film
hier
Der Film Casa Luz gewährt Einblicke in den Alltag peruanischer Waisenkinder im Kinderheim Casa Luz. Ein Leben voller Armut, Verlust und Trauer – ein Weg, den sie sich nicht ausgesucht haben – und doch gelingt es ihnen, ihren eigenen Weg zu finden.
Ein Tag der Betreuerin Luz Ayala Gonzales beginnt früh und endet oft erst nach Mitternacht. Täglich kümmern sie und die anderen Sozialarbeiter*innen sich um 53 Jungen und Mädchen im Alter von 0 bis 19 Jahren.
Einer von ihnen ist der 17-jährige Jim, der davon träumt, ein berühmter Fußballspieler zu werden. Auch die 14-jährige Janet hat große Pläne – sie möchte professionelle Sängerin werden.
Zwischen dem wöchentlichen Lebensmitteleinkauf auf den lokalen Märkten, Schulbesuchen und der Aufnahme neuer Kinder zeigt der Film auch den ersten dramatischen Besuch der 6-jährigen Marisol bei ihrer Familie, die im ländlichen Ort Ojollo lebt.
Das Waisenhaus Casa Luz wurde Ende der 1990er Jahre von der Argentinierin Mariela Clark gegründet und befindet sich auf 3000 Metern Höhe in der Andenstadt Ayacucho.
In den 1980er und 90er Jahren erlebte die peruanische Stadt Ayacucho den einem bürgerkriegsähnlichen Konflikt zwischen der maoistischen Organisation „Leuchtender Pfad“ und den Regierungstruppen.
Fast 70.000 Menschen – vor allem Angehörige der indigenen Bevölkerung – verloren während der gewaltsamen Auseinandersetzung ihr Leben.
Der Film handelt vom Waisenhaus Hogar Casa Luz in Ayacucho (Peru) und feierte seine offizielle Premiere 2013 beim PUFF – Portugal Underground Film Festival in New York. Anschließend wurde er zu mehreren Filmfestivals weltweit eingeladen, gewann den Silver Palm Award beim Mexico International Film Festival und wurde vom polnischen Fernsehsender TVP.pl lizenziert.
Festivals und Auszeichnungen
– „Silver Palm Award“ 2013 – Mexico International Film Festival, Mexiko
– „Best World Cinema“ 2013 – Portobello Film Festival, London, Großbritannien
Offizielle Auswahl
– PUFF 2013 – Portugal Underground Film Festival, USA
– Mexico International Film Festival 2013, Mexiko
– Portobello Film Festival 2013, London, Großbritannien
– Sydney Intercultural Film Festival 2013, Australien
– We the Peoples Film Festival 2013, London, Großbritannien
– Manya Human Rights International Film Festival 2013, Uganda
– Madurai International Documentary and Short Film Festival 2013, Indien
– Jaipur International Film Festival 2014, Indien
– Chennai International Documentary and Short Film Festival 2014, Indien
– 17. Internationales Filmfestival ZOOM – ZBLIŻENIA 2014, Polen
– 16. Thessaloniki Documentary Festival, März 2014, Griechenland